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Dienstag, 19. Februar 2013

[Geschenke für Kinder] Vegan aus Liebe


Ich möchte euch heute drei wunderschöne Bücher vorstellen, die auch ein tolles Geschenk für Ostern abgeben würden. Ich bin sowieso ein großer Fan von schönen Bilderbüchern (und das obwohl ich keine Kinder habe) aber diese drei bedeuten mir besonders viel.

Über das erste Buch Warum wir keine Tiere essen habe ich bereits vor zwei Jahren berichtet und auch Mia hat schon ein Video dazu gemacht. HIER ist der Link zu Mias Video und HIER ist die Rezension mit Fotos aus dem Buch. Doch weil ich immer wieder danach gefragt werde, möchte ich das Buch doch noch einmal aufgreifen und erneut ein wenig darüber schreiben :) und auch Unterschiede zwischen dem ersten und dem zweiten Buch von Ruby Roth aufzeigen.

"Eine Blume zwängt sich durch einen Spalt in einem Gehweg, um das Sonnenlicht zu spüren. Ein Pinguin wanderte hunderte von Kilometern, um Nahrung für seine Babys zu finden. Der donnernde Ruf eines Löwen schützt seine Familie vor Gefahren aus nah und fern. Egal ob sie Kiemen, Flügel, Schnurrhaare oder Wurzeln haben, alle lebenden Wesen teilen miteinander den Wunsch nach Leben und Entwicklung. 

Wir alle sind Erdenwesen." 

Damit beginnt Ruby Roth ihr erstes Bilderbuch. Es folgt ein Kapitel über Haustiere. Denn viele Kinder besitzen einen Hund, eine Katze oder einen Hamster. Sie haben Bezug zu diesen Tieren und würden niemals auf die Idee kommen diese zu verspeisen. Warum machen wir dann solche Unterschiede und essen ein Schwein während wir den Hund streicheln und lieben? Die Autorin formuliert diese Frage nicht aus, sondern beschreibt das Leben der einzelnen Tierarten, die der Mensch für gewöhnlich gerne verspeist. Sie schreibt über das Leben dieser Tiere in der natürlichen Umgebung,  über ihre Angewohnheiten und Besonderheiten und dem gegenüber setzt sie die Tierhaltung dieser Tiere in der Tierfabrik.

Doch damit endet das Buch nicht. Ruby Roth schreibt auch über den Fischfang und dessen Folgen und lässt auch den Regelwald nicht aus. Denn was viele Erwachsene auch gerne mal vergessen: die Regenwälder werden nicht nur wegen Holz gerodet sondern zum größten Teil um Platz für Futteranbau  der Nutztiere  und die Haltung dieser zu schaffen.

Am Ende lässt sie ihre Leser nicht alleine, sondern gibt ihnen Tipps, wie sie selbst etwas tun können um unseren Planeten und die Tiere zu schützen. Es ist ein wertvolles und zugleich wunderschönes Buch und gehört eigentlich in jeden Haushalt.



Das zweite Buch setzt genau dort an, wo das erste endet. Während es im ersten Bilderbuch zunächst einmal darum geht zu begreifen, dass es nicht gerecht und richtig ist Tiere zu essen, beginnt Vegan aus Liebe mit Themen wie: Tiere in der Kleidung, Jagd, Zirkus etc. Es wird in gewohnter liebevoller Art erzählt und gezeichnet, warum man den Zirkus oder Delfinarien meiden sollte etc. Im zweiten Teil geht es wieder um Ernährung, dieses Mal beleuchtet die Autorin die Fakten jedoch aus ökologischer Sicht. Sie beschreibt wie Massentierhaltung die Umwelt zerstört, warum Menschen in manchen Ländern hungern müssen und lässt auch die Biologische Tierhaltung und den Bioanbau nicht außer Acht.




Auch im zweiten Buch, gibt die Autorin den Lesern Tipps mit auf den Weg und lässt sie nicht alleine. Sie macht auch klar, dass jede Entscheidung und jeder Einzelne die Welt verändern kann und dass wir gar nicht so machtlos sind, wie das manche Erwachsene behaupten.

Ich hoffe jetzt ist jedem klar, was die beiden Bücher beinhalten und worin sie sich unterscheiden. Ich bin der Meinung, dass sie sich gegenseitig toll ergänzen und wiederholen sich nicht. Während das erste Buch vom Fleischkonsum abrät, in dem es die Tiere als Lebewesen darstellt, die  genau dieselbe Bedürfnisse wie wir Menschen haben und somit den Fleischverzicht eher ethisch begründet, geht das zweite Buch von einer anderen Seite an die Sache heran und zeigt neben den ethischen auch die ökologischen Gründe auf.

Übrigens: Leider beinhaltet das Buch auch den einen oder anderen Fehler und ich hoffe, dass diese aus der zweiten Auflage verschwinden. Auch die Übersetzung aus dem Englischen könnte runder sein. Manchmal sind die Sätze doch recht kompliziert und holprig. Ich werde es auf jeden Fall an den Verlag weiterleiten und hoffe, dass die zweite Auflage fehlerfrei ist.

Zu dem dritten Buch "Karl Klops" folgt eine gesonderte Rezension, da es sich hierbei gar nicht um ein Bilderbuch handelt und es somit nicht wirklich hier dazu passt :)

Dienstag, 17. April 2012

[Mias Meinung] ... Der letzte Magier ...


Gerade als ich die Mia fast schon völlig abgeschrieben habe, meldet sich das Mädchen doch noch mit einer kurzen und knappen Videorezension zurück. Natürlich musste ich zu einem Trick greifen um sie zum Reden zu bringen und wieder zurück in den Blog zu holen. Ich musste ihr nämlich erzählen, dass meine treuen Leser immer wieder nach ihr fragen - was ja auch stimmt ;)

Das Buch, das sie hier rezensiert ist 'Der letzte Magier' von Caro King. Es ist der zweite Teil von 'Die sieben Magier' und erzählen eine neue Geschichte über Nin und ihre Erlebnisse in der magischen Welt. Ich selbst konnte den Roman noch nicht lesen und rezensieren, weil es bisher  bei Mia war. Deswegen müsst ihr euch erst einmal mit der knappen Rezension meiner Videobloggerin begnügen. Da ich den Inhalt jedoch klasse finde, werde ich es demnächst auch lesen :)

Ach ja, eines vorweg: Mia hat für beide Bücher sehr lange gebraucht (fast ein halbes Jahr für jedes davon!) Sie ist zwar eine sehr gute Leserin für ihr Alter, kommt aber doch nicht so gut mit den dauernden Perspektivenwechsel im Buch klar. Manche Kapitel lassen sich auch aufgrund der Sprache schwer lesen. Zum Beispiel kommen verschiedene Dialekte in den Büchern vor...was ungeübte Leser stark verlangsamt...

Wer also noch  leseunerfahrene Kinder hat, oder einfach nur Kids, die nicht so ausdauernd sind, sollte dieses Buch erst mal auf später verschieben. Amazon spricht eine Empfehlung für 10 bis 12 - Jährige aus und das passt denke ich sehr gut. Mia hat es mit 8 Jahren begonnen und das ist schon grenzwertig gewesen. Trotzdem fand sie beide Romane ganz toll, wobei der erste Teil ein wenig gruselig war und ihr deswegen mehr gefallen hat. (Sie liest zur Zeit gerne gruselige Bücher ;)

Hier noch kurze Inhaltsangabe:

"Wird es der mutigen und tapferen Nin gelingen, Simeon Dunkel zu finden? Denn nur Dunkel, der letzte Magier, vermag die Drift zu retten jene magische Welt, in der alles Gestalt annimmt, was Menschen sich wünschen, aber auch das, wovor sie sich am meisten fürchten. Jene Welt voll dunkler und zauberhafter Kreaturen, jene Welt, die zu sterben droht. Doch niemand weiß, wo Simeon Dunkel sich aufhält ...
Auch der zweite Teil dieses phantastischen Abenteuers strotzt nur so von skurrilen Figuren, liebenswerten alten Bekannten, von Magie, Spannung und Humor."



Und hier noch der Link zum ersten Buch: KLICK!!!

Montag, 12. März 2012

[BUCH / REZENSION] ... Sieben Minuten nach Mitternacht ...

Hallo ihr Lieben, ich habe immer noch zu wenig Zeit für den Blog und ich sehe schon wie mich so manche Leser in letzter Zeit im Stich gelassen haben :( Da aber immer neue Leser hinzukommen bleibt die Leserzahl erstaunlicherweise konstant...worüber man sich ja eigentlich freuen sollte...aber es macht mich doch fertig, dass ich Euch nicht das bieten kann, was ich gerne würde...


Um meine Situation kurz zu erläutern: Ich studiere Lehramt und bin gerade in die "heiße Phase" hinein gekommen. Das heißt es stehen immer mehr Prüfungen und Seminararbeiten an, dazu kommen Praktika die man in den Semesterferien absolvieren muss (das mache ich jetzt gerade) und welche, die dann während des Semesters stattfinden (das erwartet mich als nächstes). So, dass ich weder Ferien habe noch wirklich viel Zeit um mich meinen Hobbys zu widmen. Denn im Praktikum halte ich ja Unterricht und dieser muss vorbereitet werden. 


Außerdem schreibe ich noch für das hochschulinterne Magazin und auch dieser Job ist nicht zu unterschätzen! Ich habe immer gedacht Journalismus sei etwas für mich, doch inzwischen bin ich froh, dass ich das niemals hauptberuflich machen werde, denn leider schreibt man da nur selten über Themen, die einen wirklich interessieren bzw. über Themen in denen man sich richtig gut auskennt...Es hat zwar schon den Vorteil, dass man viel Neues lernt und seinen Horizont und sein Wissen erweitert aber damit hängt auch sehr viel Arbeit zusammen, denn ich muss in Artikeln Zusammenhänge erklären, die ich mir vorher selbst noch aneignen muss und das beudetet: viel lesen, viel recherchieren und noch mehr nachfragen und Info- Veranstaltungen besuchen. Ich will nicht sagen, dass es ein schlechter Job ist, nein! Der ist klasse! Aber als Zeitungsredakteur unter Druck zu arbeiten - das wäre wohl mein Untergang!!! Ich brauche zwar den Druck um überhaupt etwas auf die Reihe zu kriegen aber zu viel davon macht mich total fertig... 


So, und wo wir schon beim Thema sind, kann ich euch ja meinen allerersten Artikel zeigen, den ich für das Magazin verfasst habe. Inzwischen bin ich viel "weiser" ;)  und kann über diesen ersten Schreibversuch nur lachen...Ich habe mich damals so verkrampft an die Arbeit gemacht, dass ich tagelang dran saß und dabei nie etwas vernünftigen heraus bekommen habe :) Ich konnte es gar nicht fassen!!! Nach so vielen Blog Beiträgen und Rezensionen hatte ich plötzlich eine Schreibblockade... Warum? Weil man bei einem Blog immer das Gefühl hat, man kann den Beitrag noch verändern, die Fehler ausradieren - außerdem lesen den Blog nur Leute, die mich nicht kennen :) *lol* 
Nun, langer Rede kurzer Sinn: Hier ist er...



Mittwoch, 14. Dezember 2011

[BUCH / REZENSION] ... Grimmige Geschichten ...



Leser nimm dich in Acht! Was nun folgt, ist ein Märchen. Ein Märchen?, wirst du vielleicht denken. Märchen sind doch Kinderkram! 
Doch in diesem Märchen hüpfen keine kleinen Mädchen mit roten Kappen fröhlich durch den Wald. 
Was zwischen diesen Seiten auf dich lauert, ist die wahre Geschichte von Hänsel und Gretel - ein Märchen voller dunkler Zauberer, gefährlicher Hexen und todbringender Drachen....

                      Inhalt                    

Normalerweise ist es nicht meine Art die Klapptexte abzuschreiben aber dieser hier gefällt mir sehr gut und passt sehr schön zum Inhalt. Adam Gidwitz hat es sich zur Aufgabe gemacht die wahren Märchen der Gebrüder Grimm endlich wieder aus der Vergessenheit herauszuholen und sie tatsachengetreu nachzuerzählen. So behauptet es der Autor zumindest selbst. Und wahrscheinlich stimmt es auch, denn die meisten Leser - mich eingeschlossen - kennen die Original Märchen gar nicht mehr, da diese im Laufe der Jahre und Jahrzehnte immer mehr verändert und verfälscht wurden. Bereits die zweite Ausgabe von Grimms "Kinder- und Hausmärchen" musste umgeschrieben werden, da sich die Kritik breit machte, die Märchen seien nicht "kindgerecht". Und so wurde zum Beispiel aus der Mutter von Hänsel und Gretel gleich mal die "Stiefmutter", denn was für eine Mutter würde ihre Kinder verstoßen? (vermutlich ging es bei vielen anderen Märchen genau so zu, aus denen wir nur die böse Stiefmutter kennen ;) Auch das Lebkuchenhaus war in Wahrheit gar nicht aus Lebkuchen sondern aus Brot Kuchen und Zucker... 

Nun wisst ihr, dass die heutigen Kindermärchen gar nicht mehr so viel mit den wahren Märchen zu tun haben und das wollte Gidwitz wohl ändern. Um nicht einfach nur Märchen wieder neu zu erzählen, hat er sich der künstlerischen Freiheit bedient und dabei Hänsel und Gretel zu Protagonisten aller Märchen erklärt. Dadurch ist etwas Einzigartiges entstanden. Zum einen erscheinen einem die Märchen auf den ersten Blick sehr vertraut und bekannt, aber die Skrupellosigkeit und Gewalt darin und dann noch Hänsel und Gretel als Protagonisten machen aus den harmlosen Märchen einen Gruselroman für große Kinder und Jugendliche. Doch nicht genug. Zwischendurch sorgt der Autor höchstpersönlich für Spannung, indem er immer wieder nachfragt ob denn die kleinen Kinder bereits im Bett seien. Damit warnt in regelmäßigen Abständen sowohl vor gruseligen und für Kinder doch "brutalen" Stellen und sorgt zugleich für Aufregung unter den Lesern bzw. auch Zuhörern. 

Hier die Leseprobe

                                 Meine Meinung                            

Ich habe das Buch einer 8 - Jährigen vorgelesen und sie hatte doch tatsächlich zum ersten Mal richtig Angst! Unglaublich!!! Monatelang habe ich nach Büchern gesucht, die Mia zum Gruseln bringen und dann habe ich diesen Roman zur Hand genommen weil ich ihn als witzig empfunden habe. Doch was für mich witzig klingt - gerade die Sprüche des Autors - versetzte Mia immer wieder in Gänsehautstimmung. Und doch wollte sie es trotz ihrer anfänglichen Angst weiter lesen bzw. zuhören. Am Ende wird man natürlich mit einem Happy End belohnt, anders wäre das Buch für kleine Kinder nicht zumutbar. Die Altersangabe von 10 - 12 Jahren finde ich gut gewählt, da nicht jedes Kind so viel verträgt wie Mia. Im Notfall kann man das Buch als Erwachsener mitlesen, denn es ist wirklich humorvoll und auch für große geeignet. 

                                     Fazit                                

Gidwitz holt die Original Märchen aus der Verganheit und baut sie zu einem spannenden Roman aus, so dass auch große Kinder und Märchenhasser auf ihre Kosten kommen und das Gruseln lernen! Absolut empfehlenswert!!! 


Handlung          5/5
Charaktere        4/5
Lesespaß          5/5
Sprache           5/5
Preis/Leistung    5/5

4,8 Sterne!!! 







Titel: Eine dunkle & GRIMMige Geschichte
Autorin: Adam Gidwitz
Verlag: ars edition 
gebunden, mit Schutzumschlag
Seiten: 256
Originaltitel: A Tale Dark & Grimm
ISBN:  
978-3760783666
Empfohlen für: 10 - 12 Jahre 
Preis: [D] 12,95 €
Bei Amazon kaufen: HIER!





Mir wurde das Buch zur Verfügung gestellt von: Blogg Dein Buch


Freitag, 4. November 2011

[MIAS MEINUNG] ... Skeleton Creek: Das Grauen der Nacht ...


Inhalt:
(Tipp am Rande;) Band 2 liest man nur, wenn man Band 1 bereits kennt. Müsste eigentlich logisch sein aber es gibt ja unzählige Bücher, bei denen es egal ist mit welchem Teil man anfängt. Hier ist es leider nicht der Fall. Wer also keine Ahnung von "Skeleton Creek"  hat, wird mit diesem Buch nicht glücklich und sollte daher von einem Kauf absehen oder zunächst den ersten lesen. (Hier ist übrigens unsere Rezension zum ersten Band: KLICK!) Denn Band 2 setzt genau da an, wo der erste Teil aufhört...
Sarah und Ryan werten das gruselige Video aus, das sie im Bagger aufgenommen haben. Es gibt keinen Zweifel: Das muss der Geist von Old Joe Bush sein. Doch was steckt dahinter?! In gewohnter Manier forschen die beiden Teenanger weiter an der Geschichte vom Bagger. Immer mehr Hinweise deuten darauf, dass Ryans Vater in die Sache verwickelt ist. Ist er vielleicht für den Tod von Old Joe Bush verantwortlich?

Meine Meinung:
Mein Tipp am Rande sollte befolgt werden, denn dieses Buch ist nicht wie manch ein anderes, das zu Beginn noch eine Wiederholung zum vorherigen Teil bietet. Ab und an erwähnt Ryan zwar etwas aus dem ersten Teil, aber vermutlich nur, damit die Leser, die Band eins bereits zu vergessen anfangen, noch mitkommen.

Ich persönlich empfinde diesen Vorgang als sehr angenehm, denn es gibt für mich nichts Grausameres als einen zweiten Teil zu beginnen in dem noch einmal alles von vorne aufgerollt wird, vor allem dann, wenn man alle Teile nach einander liest...ich hasse aber auch Serien, die mit "Was zuvor geschah..." starten...(nur mal am Rande ;)

Genau wie im ersten Band gibt es auch im zweiten eine DVD mit Sarahs Videos. Ryan führt in gewohnter Manier sein Tagebuch in das er nicht nur alles hineinschreibt sondern auch Zeitungsartikel oder Bilder einklebt. Er verrät uns Lesern auch die Passwörter, die er von Sarah zugeschickt bekommt, und somit den Moment, an dem die Zeit für ein neues Video gekommen ist.

Leider entwickelt sich die Geschichte jedoch von einem Gruselbuch (Teil 1) zu einem Krimi (Teil 2) Das ist zwar nicht weiter schlimm, da die Handlung die ganze Zeit spannend bleibt, aber wenn man gruselige Momente erwartet und wie wir "Gruselabende" veranstaltet, ist man dann doch ein wenig enttäuscht. Kaum ein Video hat uns im zweiten Teil erschreckt und Mia (8 Jahre alt)  verlor sogar teilweise Lust und Geduld das Buch weiter zu lesen, denn für sie war die Handlung an manchen Stellen nicht mehr wirklich nachvollziehbar, denn viele Zeitungsartikel und andere Dokumente waren für sie nicht verständlich, so dass ich "übersetzen" musste :)

Klar, das Buch ist auch für Ältere gedacht und für die ist es wirklich klasse! Endlich mal ein Roman, der mehr kann als nur das Kopfkino anzuregen! Ich denke diese Mischung aus Tagebuch und Film könnte ein guter Anfang für Kinder und Jugendliche sein, die nicht wirklich oft lesen und somit noch nicht so viel Fantasie und Geduld für das eigene "Kopfkino" mitbringen.

Und auch die Spannung bleibt bis zum Schluss bestehen und der "Showdown" ist genau für Kinder und Jugendliche (ich würde sagen ab 10) konzipiert, so dass der Roman nicht nur ein Happy End sondern auch eine ganz gute Erklärung für den Geist bietet, welche für manch ein zartbesaitetes Kind unumgänglich ist, denn sonst könnte es ja nicht mehr ruhig schlafen ;)

Fazit:
Eine gruselige & spannede Krimi- Reihe aus zwei Bänden, die mit der DVD Beilage, auch das Kopfkino der selten lesenden Kinder und Jugendlicher anzuregen vermag und ein Ende bietet, das richtig kindgerecht ist und somit keinen Leser verängstigt zurück lässt.



Und hier ist Mias Meinung: 















Montag, 24. Oktober 2011

[MIAS MEINUNG] ... Bryony ...

Mia möchte von nun an ganz alleine Ihre Rezensionen verfassen. Das heißt, alles was Ihr unter dem Stichpunkt [Mias Meinung] findet, stammt aus Mias Hand! Na ja, ein wenig Unterstützung bekommt sie schon noch...
Nun denn, jetzt viel Spaß mit Mias allerersten Buchbesprechung



                                    Inhalt                                


In einer Eiche wohnen die letzten Feen und trauen sich nicht raus in die Welt. Sie haben Angst, dass sie die "Schweigenkrankheit" von den Menschen kriegen und daran sterben. Sie sind fest davon überzeugt, dass diese Krankheit von den Menschen kommt. Nur Bryony wagt sich raus weil sie nicht daran glaubt. Als sie den Menschenjungen Paul, der gerade auf die Eiche klettert,sieht, flüchtet Bryony trotzdem vor ihm. Und Paul denkt, er hätte sich alles nur eingebildet.
Bryony bekommt eine neue Pflegemutter und soll zur königlichen Jägerin ausgebildet werden. Das ist der zweitwichtigste Beruf in der Eiche. Zehn Jahre später kämpft Bryony gegen eine Krähe, verletzt  sich am Flügel und stürtzt ab. Sie landet direkt auf Pauls Schoß. Diesmal weiß Paul dass er sich das nicht einbildet, denn diese Fee hatte er bereits als er sechs war auf der Eiche gesehen.
Von da an versuchen die beiden herauszufinden warum fast alle Feen gestorben sind....


<<  Leseprobe >>

                                 Mias Meinung                             


Das Buch ist sehr spannend weil ich Feen sehr mag. Außerdem ist die Freundschaft zwischen Paul und Bryony ganz spannend weil sich die beiden eigentlich gar nicht treffen dürfen und es trotzdem jede Nacht machen.
 Manchmal sind zu viele englische Wörter darin und auch auf deutsch waren ein paar Sätze für mich unverständlich.
Das Ende ist ganz toll und superspannend aber man merkt gleich, dass es einen zweiten Teil geben muss weil die Geschichte kein richtiges Ende hat. Und diesem möchte ich unbedingt lesen.

Nur lesen wenn man das Buch bereits kennt!!! (dazu den Text markieren)

Ganz toll am Ende ist auch, dass Bryony in einen Menschen verwandelt wird und von nun an bei Paul leben muss. Leider erfährt man nicht was Pauls Mama dazu sagt und außerdem wissen sie noch immer nicht woran die ganzen Feen gestorben sind.



5 Sterne!!! 
 
Titel: Bryony. Rebellin unter Feen
Autor: R. J. Anderson
Verlag: Carl Hanser Verlag
Seiten: 288
Originaltitel: Faery Rebels: Spell Hunter
ISBN:
978-3446236585
Empfohlenes Alter: 10 - 12
Preis: [D]  gebunden, ohne Schutzumschlag: 14,9 €



 
 "Timothy" (Bild rechts) ist übrigens der zweite Teil der Reihe und ist bereits erschienen!!

 


Und hier noch meine Videorezension: 

Donnerstag, 22. September 2011

[KINDER / JUGENDBUCH] ... Holundermond ...


Titel:  Holundermond
Autorin: Jutta Wilke
Verlag: Coppenrath 
gebunden, ohne Schutzumschlag
Seiten: 320
Originaltitel: Holundermond
Reihe: keine
ISBN: 978-3815753057
Empfohlen für: 10 - 12 Jahre 
Preis: [D] 14,95 €


Inhalt: (von amazon übernommen) 

Wie verwunschen wirkt das alte Kloster im sanften Licht des Mondes. Doch Nele ahnt, dass hinter seinen dicken Mauern ein Geheimnis lauert, das eng mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters verknüpft ist. Entschlossen, das Rätsel zu lösen, stellt sie sich zusammen mit ihrem Freund Flavio den dunklen Kräften des Klosters entgegen. 

An dieser Stelle möchte ich gleich das Video von Mia reinstellen. Denn es war ihr Rezensionsexemplar und ich muss gestehen, dass ich das Buch zwar noch sehr gerne lesen möchte, aber bisher keine Zeit dafür gefunden :/ 

Ich kann nur anmerken, dass Mia doch ab und zu Probleme mit dem Roman hatte. Teilweise dachte ich, sie würde aufgeben, denn - und das sagt sie auch im Video - ab und an war das wohl nicht so spannend, manches vielleicht verwirren und kompliziert aber das Ende hat sie dann doch wieder überzeugt!! 





Dienstag, 2. August 2011

[KINDERBUCH] ... Familie Pompadauz und das pupsende Hängebauchschwein ...


Die Inhaltsangabe zum Buch „Familie Pompadauz – und das pupsende Hängebauchschwein“ klingt schon unheimlich witzig. Ein ganzes Hotel mitsamt seiner Bewohner landet  100 in der Zukunft und stellt fest, dass nichts mehr so ist wie es sein sollte. Man erkennt zwar noch die Gebäude und doch ist alles so anders. Menschen reden mit ihrer Hand, Kinder fahren auf Brettern mit Rädern und und und...

Meine Meinung:
Was sehr lustig anfängt, wirkt bald ein wenig lasch. Ich weiß nicht warum – vielleicht weil ich 15 Jahre zu alt bin für das Buch?! – aber mich konnte weder die Geschichte noch der Schreibstil aus den Socken hauen. Irgendwann gelangt man an einen Punkt an dem das gewollt witzige einfach nur nervt aber keinesfalls witzig ist. Das ist aber nur meine Erwachsenenmeinung ;) 

Bei Mia hatte ich aber den Eindruck, dass sie das Buch nicht immer toll fand. Darin werden des öfteren Redewendungen oder historische Personen beschrieben die Mia nicht kannte bzw. somit überhaupt nichts mit der Aussage anfangen konnte. Und da sie nocht nicht so „romanerfahren“ ist hatte sie ebenfalls Probleme mit dem Perspektivenwechsel, denn die Bücher die sie bisher gelesen hatte, gingen nahtlos von Kapitel in Kapitel über. Bei Familie Pompadauz ändern sich oft die Erzählperspektiven, so dass es für Mia zu Beginn nicht klar war, was nun der Junge aus der Zukunft mit der Familie in der Vergangenheit zu tun hat. Allgemein schien sie doch recht verwirrt zu sein aber das legte sich dann während des Lesens. 

Da Mia jedoch zu den  sehr guten Lesern ihrer Altersklasse gehört würde ich sagen, dass sie hier tatsächlich an ihre Grenzen gestoßen ist, denn das Buch wird  zwar für Leser zwischen 9 – 11 Jahren empfohlen , ich würde diese Grenze jedoch auf 10 Jahre ansetzen, denn sowohl der Perspektivenwechsel als auch das Hintergrundwissen beherrschen die jüngeren Leser einfach noch nicht! 

Und hier noch Mias Meinung, denn da gibt es eine erfreuliche Nachricht :) Dieses Video und ein paar Fotos konnte ich doch noch vor dem Kameraklau im Urlaub sichern...leider nur die wenigsten :( 





 

Autorin:  Franziska Gehm
Verlag:    loewe
Seiten:    240 
ISBN     978-3-7855-7175-0
Preis:      12,95 Euro
Band 2:  "eine unfassbar fiese Falle" ist bereits erschienen!

Samstag, 4. Juni 2011

[KINDERBUCH] ... eine Fee ist keine Elfe ...


Wer bereits den ersten Teil "Wie weckt man eine Elfe" kennt und gesehen hat wie dieses Buch auf Kinder wirkt, der wird von dem zweiten Teil des süßen Elfenbuchs von Tanya Stewner völlig begeistert sein!

Falls es jemanden gibt der die Bücher noch nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung: Florentine führt im ersten Teil ein Elfenritual durch und kann daraufhin die Elfen sehen und mit Ihnen sprechen. Leider gibt es aber nicht mehr so viele von Ihnen, denn die Elfen können nur existieren wenn Menschen an sie glauben und über sie Bücher lesen und Geschichten erzählen. Doch Menschen - so oberflächlich wie sie sind -  finden Feen viel toller, weil dieser um einiges hübscher sind als die pummeligen Elfen. Also macht sich Florentine zusammen mit Ihrer Schwester Pauline an die Arbeit und gemeinsam versuchen sie die Elfen aus ihrem Schlaf zu erwecken...

Im zweiten Teil haben die beiden Mädchen  die Feenwelt erzürnt, denn sollten die Zwillingsschwestern das Buch "Wie weckt man eine Elfe" veröffentlichen, könnten die Feen schon bald  ihre Energie und Macht an die Elfen verlieren, was sie auf jeden Fall vermeiden wollen. Was sollen die beiden tun um die mächtige Fee Marasamsara, die auf Rache sinnt, aufzuhalten?

Von der Beschreibung her klangt das Buch schon spannender als der erste Teil und war es dann tatsächlich. Doch natürlich sollte man auch den süßen ersten Teil lesen, bevor man mit dem spannungsgeladenen zweiten beginnt! Ich lese ja nicht unbedingt alle Kinderbücher, aber diese beiden Geschichten von Tanya Stewner sind so zauberhaft und schön geschrieben, dass man sie wirklich auch den Mamas empfehlen kann :)

Diese beiden Bücher schaffen es wirklich die Fantasie der Kinder zu beflügeln. Kaufen Sie es sehen sie selbst wie schnell die Elfen und Feen ihr Kind verzaubern und sollten sie das Buch laut vorlesen, achten sie darauf, wie schnell auch sie in dieser Welt heimisch werden!!!

Ich hoffe so sehr, dass es mit dieser Reihe bald weiter geht!!!

Übrigens: Hier noch die ausführliche Meinung von Mia zum Buch "Wie weckt man eine Elfe" und hier unten zum aktuellen Buch "Eine Fee ist keine Elfe"

Freitag, 7. Januar 2011

[KINDERBUCH] ... Videobotschaft zu "Warum wir keine Tiere essen"

Hier nun nochmal Mias Meinung als ein kurzes Video zu dem gestern vorgestellten Buch "Warum wir keine Tiere essen" von Ruby Roth.

Donnerstag, 6. Januar 2011

[KINDERBUCH] ...Warum wir keine Tiere essen...

Diesen kleinen Schatz habe ich beim Echo Verlag gefunden: Eine Art Sachbuch über das traurige Schicksal der sogenannten "Nutztiere". Dieses Buch erklärt sowohl den kleinen als auch den großen Lesern warum man keine Tiere essen sollte. Ruby Roth beschreibt sehr einfühlsam und kindgerecht das natürliche Verhalten von Schweinen, Kühen, Puten und zeigt auf der anderes Seite die Ungerechtigkeit der Intensivhaltung.

Doch sie bleibt nich nur bei den Nutztieren, sie schreibt auch über den Fischfang, über die Rodung der Regenwälder und bringt auch Beispiele wie man das alles vermeiden kann.

Ruby Roth ist eigentlich eine Künstlerin und hat das Buch selbstverständlich eigenthändig illustriert. Ihre Bilder sind so unheimlich schön, dass ich sie euch auf keinen Fall vorenthalten möchte! Für mich wäre schon alleine das Grund genug um dieses wundervolle Buch zu kaufen!


"Warum wir keine Tiere essen" von Ruby Roth 
Hardcover 
48 Seiten, durchgehend farbig 
 14,95 Euro




Montag, 22. November 2010

[KINDER] Wie weckt man eine Elfe vs. Liliane Susewind

Da mein erster Beitrag zu Kinderbüchern so gut ankam und bisher die meisten Leser fand, gibt es ab jetzt öfters Mal Berichte über Kinder- und Jugendbücher.
Auch dieses Mal habe ich mir wieder eine kompetente Beraterin ausgesucht, die nun in Ihren eigenen Worten etwas zu den Büchern sagen wird: Begrüßen Sie bitte Mia, die kleine Lesemaus :)



Nachdem Mia nun Ihre Meinung geäußert hat, gibts hier eine schriftliche Zusammenfassung:

"Wie weckt man eine Elfe" von Tanya Stewner

Dieses tolle Buch erzählt die Geschichte der Elfen, die in unserer Zeit immer mehr in die Vergessenheit geraten, denn immer mehr Kinder lesen lieber Geschichten über Feen - die sehr viel schöner und geschmeidiger sind und die Elfen somit in den ewigen Schlaf verbannen, denn die Elfen leben nur durch die Bücher über Elfen und durch Menschen, die diese Bücher lesen.
Und dabei sind Elfen sehr wichtig für den Menschen. "Füher war alles besser" hört man oder "Die heutigen Produkte gehen viel schneller kaputt" Das ist tatsächlich so, doch nicht weil sie schlechter gemacht werden sondern weil früher die Elfen zur Stelle waren und alles wieder in Ordnung bringen konnten. Da gab es Sockimo, die darauf achtete, dass Socken nicht in der Waschmaschine verschwanden und viele andere Elfen. Doch jetzt ist nur noch eine einzige am Leben und das nur weil ein kleines Mädchen ein Buch über sie gelesen hat.
Hummelbi heißt sie und möchte nun mit Hilfe von Florentine die Welt der Elfen wieder zum Leben erwecken. Doch dazu muss sich Florentine erst einmal überwinden und sich ihrer "ach so perfekten" Schwester anvertrauen, die alles besser kann und die Florenine dabei helfen muss ein neues Buch über die Elfen zu schreiben....
Ein wunderbares Buch mit vielen wundervollen Zeichnungen! Die 7 Jährige Mia war völlig begeistert und war fest davon überzeugt, dass auch sie bald in der Lage sein wird eine Elfe zu sehen und ihr zu helfen...

"Liliane Susewind - Mit Elefanten spricht man nicht" ebenfalls von Tanya Stewner

Liliane ist ein Mädchen mit einer besonderen Gabe - sie kann die Tiere verstehen und sogar mit ihnen Reden. Für die Tiere ist es toll, denn so können sie sich ihr anvertrauen und auf Hilfe hoffen, doch Liliane leider unter ihrer Gabe. Denn alle Klassenkameraden sehen, dass etwas mit dem Mädchen nicht stimmt und dass alle möglichen Tiere ihre Nähe suchen. So ist es nicht verwunderlich, dass das arme Kind bereits mehrmal die Schule wechseln musste, denn keiner versteht sie und keinem kann sie sich anvertrauen...und immer gibt es neue Tiere die ihre Hilfe brauchen...
In diesem Band geht es um einen Zooauflung einen Elefanten, einen Jungen und über schwere Entscheidungen die alles verändern können...eines der spannendsten Bücher aus der Reihe Liliane Susewind!!

Nun, Mia fand dieses Buch auch sehr gut, jedoch nicht so toll wie das Elfenbuch, denn die Sprache der Tiere zu erlernen scheint schwieriger zu sein und so ist es viel schwerer sich mit der Liliane zu identifizieren als mit der Florentine, die ja nur ein ganz "normales" Mädchen ist...

Auch die Bilder in dem Band sind völlig anders - eher collagenartig, schwarz - weiß und leider nicht so süß wie in dem Elfenbuch... Trotzdem ein nettes Buch, das sicherlich auch seine Liebhaber finden wird :)