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Sonntag, 2. Dezember 2012

[Rezepte] scharfe Kürbissuppe [vegan]


Ich mag weder den Herbst noch den Winter, denn ich bin der Meinung, wir haben sowieso schon viel zu wenig Sonne und Wärme hier in Europa. Daher suche ich ständig nach Gründen, die mir die kalte Jahreszeit doch noch ein wenig angenehmer machen. Ein Grund sind die heißen Suppen, die ich liebe und die für mich definitiv zum Herbst & Winter gehören. Sie sind lecker, leicht vorzubereiten und meistens auch kalorienarm (ist ja zur Weihnachtszeit auch immer ein Thema ;) Und da mich mein Freund zur Zeit fast täglich mit der Kürbissuppe plagt - er würde sie wohl täglich essen ;) - muss ich mir immer wieder etwas Neues überlegen, damit sie nicht ständig gleich schmeckt. Und so bin ich auf die Idee mit der indisch angehauchten Suppe gekommen :)




                                  Zutaten                                 


1 kg          Hokkaido Kürbis
2         Kartoffeln (kleine)
1                     Zwiebel
1             Zehe Knoblauch 
1 EL            Curry Pulver 
1 EL   Curry Pulver 'red hot'
                  Gemüsebrühe 
              Pfeffer / Salz
  Kürbis- / Sonnenblumenkerne 
  Paprika 'scharf' oder Chili
                 Kürbiskernöl

                                 Zubereitung                              

1. Die Kartoffeln wenn nötig schälen (eigentlich nur bei alten nötig) und dann zusammen mit dem ganzen Kürbis in den Backofen schieben. Bei 200° ca. 15 - 20 min. backen. 

2. Währenddessen das Curry Pulver (sowohl das gelbe als auch das rote in eine ungefettete Pfanne geben und ein paar Minuten 'braten' (ich habe das früher nie gemacht weil ich dachte, das würde nichts bringen. Aber es ist wirklich unglaublich wie sich die Schärfe und der Geschmack der Gewürze dadurch entfalten!!!) Danach kann das Pulver in den noch leeren Kochtopf hinein. 

3. Jetzt die Pfanne ein wenig fetten,  Zwiebel und Knoblauch anbraten und ab damit in den Kochtopf zu dem Currypulver

4. In der Zwischenzeit sollte der Kürbis fertig sein. Also raus aus dem Ofen. Warten bis er ein wenig abkühlt, dann halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. (Hokkaido muss nicht geschält werden! Das hat so einige Vorteile wie die satte Farbe der Suppe und gesunde Finger! Ich habe leider eine unschöne Narbe vom Kübrisschälen auf meiner linken Hand, seitdem schäle ich die Dinger nicht mehr, sonder nutze nur Kürbisse, die man mit Schale verarbeiten kann.) Dasselbe gilt für die Kartoffel. 

5. Den Topf ein wenig mit Gemüsebrühe (am besten heiße ;) so füllen, dass das Pürieren mit dem Stabmixer möglich wird und dann gehts los. Einfach alles klein pürieren. 

6. Jetzt müsste die Suppe nach Babybrei aussehen. Wenn das so ist, hat man zu wenig Brühe drin, also nachfüllen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, nachwürzen und einmal aufkochen. 

7. Was richtig lecker ist und super dazu passt, sind geröstete Kürbis- oder Sonnenblumenkerne mit Chilipulver! Dazu einfach die Kerne erst einmal ohne Öl anbraten. Später ein paar Tropfen Öl hinzufügen, die Kerne darin wenden und Paprika oder Chilipulver hinzugeben. Dieser müsste nun gut an den Kernen haften. Das schmeckt wirklich lecker!!! 

8. Die Suppe mit Kürbiskernöl beträufeln und mit Kürbiskernen servieren :) 



Guten Appetit!!! 

Was ist eure Lieblingssuppe? 

Sonntag, 21. Oktober 2012

[Rezepte] Veggie - Gyros [vegan]


Traurig aber wahr: dieses Rezept ist das erste vegane Rezept auf meinem Blog. Warum bloß? Zum einen ist es einfach schwierig an vegane Lebensmittel zu kommen. In unserer Gegend gibt es noch nicht einmal gut sortierte Reformhäuser und ich kaufe doch so gerne ein :( Online Bestellungen sind mir irgendwie nicht so ganz geheuer, denn dabei muss man immer ziemlich viel bestellen, damit sich das überhaupt lohnt und so weit voraus kann ich gar nicht planen. Vielleicht sollte ich damit anfangen Wochenpläne zu erstellen? ;)
Der zweite Punkt ist der unvegane Mann im Haus, der auch noch kein Soja verträgt :( Ach was solls...klar ist alles möglich, aber man sollte sein Leben nicht wie eine Religion auslegen und dabei immer fanatischer werden. Ich bemühe mich einfach so gut ich kann, denn die armen Kühe, die bei uns gleich um die Ecke ihr leidvolles Leben fristen habe ich natürlich nicht aus den Augen verloren. Und dieses Rezept ist mal ein richtig leckerer Anfang. (na ja, nicht wirklich ein Anfang, aber ich poste ja nicht alles was ich esse, sondern nur das Leckerste :)

                                     Zutaten                              



150 g           Yofu oder Joghurt 
2         Knoblauchzehen (gehackt)
4 EL                      Ölivenöl
2 TL                  Zitronensaft
1 Msp.               Chiliflocken 
                              Salz 
                           Pfeffer
500 g                     Zucchini
3       große bunte Paprikaschoten
200 - 300 g                 Möhren
1                     rote Zwiebel
2 EL                  Gyrosgewürz 

(200 g Wirsing / dann nur 100 g Möhren)


                                  Zubereitung                             

1. Yofu / Joghurt, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Olivenöl, 1 TL Zitronensaft und Chiliflocken verrühren (bei mir war um einiges mehr an Chiliflocken drin, man sollte einfach mal abschmecken ;) Mit Salz und Pfeffer würzen. 

2. Zucchini waschen und dritteln. Bunte Paprikaschoten vierteln und entkernen. Möhren schälen. Zwiebeln pellen, alles in feine Streifen schneiden. Die Möhren kann man zum Beispiel mit dem Schäler richtig schön dünn bekommen, bei dem restlichen Gemüse muss man einfach schnibbeln und das wirklich sehr, sehr dünn, sonst schmeckt es leider nicht so toll :/ 

3. 1 Knoblauchzehe hacken. 2-3 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne oder einem Wok erhitzen. Möhren und Paprika unter Rühren 2 min. anbraten. Zucchini dazu geben und weitere 2 min braten. Zwiebel und Knoblauch dazu geben und weitere Minute braten. Mit Gyrosgewürz bestreuen, andünsten bis das Gemüse gar ist, mit Salz und Pfeffer würzen. 

4. Wie man das ganze nun serviert ist jedem selbst überlassen. Natürlich passt knuspriges Fladenbrot dazu aber auch ein leckerer Bratling. Mit der Joghurtsauce schmeckt dieses ungewöhnliche Gericht aber tatsächlich wie Gyros! Ich habe es selbst nicht geglaubt, bis ich es probiert habe :) 

Übrigens: In das ursprüngliche Rezept gehört auch Wirsing. Wer mag, kann daher gerne weniger Möhren und dafür Wirsing mit aufnehmen. Mir persönlich hat es jedoch ohne besser geschmeckt :) 

Gyrosgewürz: hier muss man aufpassen, denn die meisten im Supermarkt erhältlichen Varianten sind nicht vegan! Also entweder online bestellen, oder immer brav die Zutatenliste durchsuchen ;) 



Freitag, 11. November 2011

[REZEPT] ... Pilzsuppe ... [vegetarisch]






Diese tolle Champignonsuppe sieht nicht nur lecker aus, sie schmeckt auch toll!! Ich habe noch nie zuvor eine solche gekocht aber ich finde sie ist mir auf Anhieb gelungen :) Da ich keine Sahne mag, wollte ich mal etwas eigenes kreieren...Daher sind die meisten Angaben auch nur ungefähre Mengen und ihr solltet beim Kochen schon auch nach eurem Geschmack gehen und nicht alles so wie es steht zusammen rühren  ;)




                         Zutaten für 4 Personen                          



#     ca. 650 - 800g Pilze (Champignons) 
#                      ca. 1 Liter Wasser
#                  250 - 300g Frischkäse 
#                        1 große Zwiebel 
#                      1 Bund Petersilie 
#                                2 Eigelb
#                                EL Mehl 
#             Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer 


                                Zubereitung                              




1. Zwiebel und Pilze klein schneiden und bei schwacher Hitze braten


2. In der Zwischenzeit Wasser zum Kochen bringen und Frischkäse einrühren. Erst danach mit Brühe und Gewürzen abschmecken


3. Eigelb und Mehl dazu geben. Die Flüssigkeit mit dem Stabmixer cremig rühren. 


4. Pilze und Zwiebel, die inzwischen weich sind, dazu geben. 


5. Petersilie klein hacken, dazu geben und die Suppe noch einmal heiß machen und abschmecken. Fertig!! 

Samstag, 29. Oktober 2011

[REZEPT] ... Auberginen - Mozarella - Türmchen mit Pilzsalat ... [vegetarisch]




Ich habe die letzten drei Tage an diesen Türmchen experimentiert, denn eigentlich kenne ich sie von meiner Oma und sie briet die Auberginenscheiben in Öl, so dass sie immer extrem ölig waren. Außerdem benutzte sie dazu 'echten' Knoblauch, so dass man nach einem solchen Essen drei Tage nicht mehr vor die Tür gehen durfte. Daher wollte ich dieses Rezept ein wenig optimieren. Ich habe es zunächst auch mit frischem Knoblauch probiert - und die Wohnung stinkt noch immer danach. Dann habe ich es sogar mit Senf getestet - was mir überhaupt nicht geschmeckt hat. Für das obige Rezept habe ich eine handelsübliche Knochblauchsauce verwendet. Meine war ohne Ei und aus dem Bioladen.

Während man die Türme baut, sollte man den Ofen auf 180° vorheizen. Denn ohne das Vorheizen werden die Auberginen trocken und zäh - ich habe es ausprobiert ;) Die Türmchen brauchen ca. 15 min. im Ofen. Bitte darauf achten, dass man diese auf Backpaier und auf dem Backblech platziert, denn der Käse verläuft und auch die Auberginen verlieren ein wenig an Flüssigkeit!! Nach diesem Rezept bekommt man ca. 10 - 12 Türme. Natürlich hängt das ganze davon ab wie groß die Auberginen sind (meine hatten je 300g) und wie dünn man die Scheiben macht.

Ich hatte zunächst ein wenig Angst, weil ich zu viele Champignongs hatte so, dass die Pfanne komplett voll war. Doch die Pilze werden nach dem Braten viel weniger und auch der Salat verliert an Volumen sobald der Dressing hinzu kommt, so dass die Menge für ca. 2 - 3 Personen reicht!!

Wer übrigens zu faul ist selbst ein Dressing zu machen, kann gerne 2 Päckchen von dem Fertigdressing in ca. 3-4 Esslöffeln Yofu / Joghurt und einem Esslöffel Wasser einrühren - fertig! Am Besten einen Shaker benutzten, dann wird es schön cremig!