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Samstag, 14. Januar 2012

[KINO | FILM] ... vier sehenswerte Filme ...

Ich möchte euch hier und jetzt vier Filme vorstellen, die ich in der letzten Zeit gesehen habe und nun denke, sie könnten auch etwas für euch sein. Bis auf einen sind es allesamt Filme, die sich im Kino wohl nicht durchgesetzt haben (sind aber auch wirklich keine echten Kinofilme ;) aber dennnoch sehr sehenswert sind. Ich beginne mal mit dem "Gewöhnlichen" und steigere den Abstraktionsgrad immer mehr, denn vor allem der letzte Film erinnert in seiner Machart und Geschichte eher an ein Buch und wird nicht jedem Filmfan liegen (mein Freund hat nach 15 min. aufgegeben ;) 

1. Frozen - Eiskalter Abgrund 

Ein schon etwas älterer Psychothriller aus dem Jahr 2010, daher auch schon lange auf DVD zu haben. 


Das Pärchen Dan und Parker sowie der gute Freund Lynch gönnen sich eine Auszeit und gehen an einem schönen Sonntag zum Snowboarden. Leider fehlt ihnen das Geld und so versuchen sie den Liftaufseher direkt zu bestechen, was ihnen auch gelingt. 
Doch als sie kurz vor 9 Uhr abends erneut hoch fahren wollen, soll der Lift, wegen aufkommendem Sturm, geschlossen werden. Erneut überreden sie den Aufseher, sie ein letztes Mal fahren zu lassen. 
Irgendwann mitten auf der Strecke bleibt der Skilift jedoch stecken und als die Lichter ausgehen, dämmert es den dreien dass sie womöglich vergessen worden sind....


Mich hat der Film stark an "Open Water" erinnert, den ersten Teil, der noch sehr realistisch aufgebaut war. Auch Frozen kommt ganz ohne Blut aus. Die Spannung hält bis zum bitteren Ende und man stellt sich selbst unweigerlich die Frage, was man wohl in einer solchen Situation gemacht hätte. 


Klar ist der Film nicht perfekt. Er strotzt nur so von kleineren Fehlern aber durch die Spannung verzeiht man die doch recht leicht... Wer Open Water mochte, der wird diesen Film lieben und wahrscheinlich nie wieder am späten Abend in einen Sessellift steigen :) 


2. Ziemlich beste Freunde 


Ich liebe französische Komödien, denn Franzosen haben einen ganz anderen Humor und müssen nicht erst unter die Gürtellinie greifen um lustig zu werden (das werden die Amis wohl nie kapieren!) 


Philippe ist zwar reich aber kann sein Geld nicht mal eigenhändig ausgeben, denn er ist vom Hals ab gelähmt. Er braucht Hilfe und zwar rund um die Uhr. Wie ein Kind muss er gefüttert und gewaschen werden und für so einen Job sind nur wenige Menschen geschaffen. Als der schwarze Driss zum Vorstellungsgespräch erscheint ändert sich alles. Philippe ist fasziniert von diesem jungen Mann, der keinen Mitleid für den Behinderten empfindet und stellt ihn sofort auf Probe ein - und das obwohl Driss nur eine Unterschrift benötigt um Sozialhilfe zu erhalten. Aber auch der junge Schwarze nimmt die Herausforderung an, schon alleine weil er zunächst keine Bleibe findet....


Ein netter Film, der das Herz berührt und teilweise richtig komisch ist (im Sinne von witzig ;) Wobei ich vielleicht nicht jedem gleich zu einem Kinobesuch raten würde...dieser Film tut es auch auf DVD...aber ich gehe inzwischen fast nur noch in 3D Filme ins Kino :) 




3. Another Earth 


Dieser Film ging als Science Fiction Film Anfang November in die Kinos und da man nur wenig davon hört, fand er wohl keinen Anklang. Womöglich liegt es an der fälschlichen Bezeichnung, denn unter Science Fiction erwartet man etwas völlig anderes. Viel zu ruhig, zu künstlerisch ist der Streifen und erinnert mehr an ein Buch...


Eine junge Frau fährt angetrunken und abgelenkt durch die Entdeckung eines neuen Planeten in eine kleine Familie und töten Mutter und Kind. Nur der Familienvater - ein berühmter Komponist - bleibt am Leben. Während das junge Mädchen ihre Haftstrafe absitzt, ertränkt sich dieser in Alkohol. 
Jahre vergehen und die Unfallfahrerin verlässt das Gefängnis. Obwohl sie nun frei ist und ihr Leben wieder leben kann, sehnt sie sich nach Vegebung. Unter einem Vorwand gelangt sie in das Haus des Musikers und in sein Leben. Als vermeintliche Putzfrau kommt sie daher und erweckt die Lebensfreude des Mannes wieder. 


Zur gleichen Zeit wird immer heftiger über einen neu entdeckten Planeten diskutiert, der nicht nur der Erde ähnlich sein soll, sondern eine Kopie ebendieser darstellt, mit allen Lebewesen darauf. Die Entdecker behaupten sogar, dass auf  "Erde 2" bis zur ihrer Entdeckung alles genau gleich verlaufen ist wie auf unserem Originalplaneten. Da der Unfall der jungen Frau genau auf den Moment der Entdeckung von Erde2 fällt, erweckt es ganz neue Hoffnungen in der jungen Frau. Was ist, wenn dieser Unfall auf Erde2 nie stattgefunden hat? 


Kurz darauf werden Tickets für den Flug zu Erde2 verlost...


Ein sehr schöner aber nicht wirklich leichter Film, denn er zeigt die Abgründe und Hoffnungen der Menschen aber auch wahre Gefühle und echten Schmerz! Teilweise hat mich "another earth" sogar ein wenig an Melancholia erinnert...wirklich sehenswert!!! 


4. Future 


Das ist nun wirklich ein Film hart an der Grenze des Erträglichen :) Warum? Das werdet ihr merken, wenn ich 10 - 20 min. lang schaut. Doch wer ihn bis zum Ende durchhält wird belohnt, denn die Story die darin steckt ist klasse und einmalig! 


Erzählt wird die Handlung aus der Sicht einer Straßenkatze, die von einem jungen Pärchen verletzt aufgefunden und ins Tierheim gebracht wird. Dort soll das Pfötchen des Tiers einen Monat lang ausheilen, danach will das Pärchen es adoptieren, doch sie dürfen auf keinen Fall zu spät kommen, denn sonst wird das arme Tier eingeschläfert...


Wieder zu Hause markieren sie sich den Abholtermin in den Kalender und stellen fest - wirklich verschrobene Ideen haben die beiden da ;) !!! - dass es nun der letzte Monat ihres Lebens sein wird. Der letzte Monat in dem sie wirklich richtig leben können, denn danach werden sie sich ja um die Katze kümmern müssen. (???!!!*staun*) Schnell stellen die beiden fest, dass sie zu viel im Internet hängen und schalten es kurzerhand ab. Sie kündigen ihre Jobs und versuchen das Leben zu genießen und bewusst zu leben. Den Jungen führt es dazu, dass er sich für den Klimawandel engagiert und dafür von Tür zu Tür läuft um Bäume zu verkaufen. Die Junge Frau führt diese Auszeit ohne Umwege in eine Affäre...


Ein netter aber doch wirklich skurriler Film der einem deutlich macht, dass es uns nicht an der Freiheit im Leben mangelt, sondern an den Ideen diese Freiheit vernünftig zu nutzen. Ein Film, der einen verdammt traurig zurücklässt ohne das man eine Ahnung davon bekommt, warum. 

Mittwoch, 2. November 2011

[KINO | FILM] ... Melancholia ...


Melancholia ist kein Film für Jedermann. Es ist auch kein typischer Kinofilm und gehört ganz und gar nicht in die Abteilung Science - Fiction. Dieser wunderbare Film von Lars von Trier porträtiert auf dramatische Weise eine Krankheit - Die Depression. 

Ich weiß nicht wie es sich anfühlt, wenn man den Film unbefangen und ohne Vorwissen sieht, aber ich denke, er könnte so manchen ein wenig ratlos zurücklassen. Denn scheinbar geht es darin um zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten - gut dargestellt durch die blonde Kirsten Dunst und brünette Charlotte Gainsbourg (zu den Haarfarben und Symbolen später mehr). 

Aufgeteilt in zwei Akte sieht man zunächst einmal die Hochzeit von JUSTINE. Die Kamera wieder typisch für Trier ein wenig wackelig - jedoch bei weitem nicht so schlimm wie in manch einem Werk von Trier zuvor! Justine hat im Grunde alles - einen tollen Mann - gespielt von Alexander Skarsgard, einen super Job und trotzdem scheint gerade die Hochzeit etwas apokalyptisches in ihr auszulösen und der Zuschauer sieht zu, wie sie in nur wenigen Stunden alle Facetten an Stimmungsschwankungen durchlebt und sich selbst zu zerstören versucht. Mag sein, dass diese Hochzeit eine Mögliche Ehe porträtiert - für die normale Paare aber mindestens 5 Jahre brauchen würden. Die blonde Kirsten alias Justine schafft es in nur einer Nacht! 


Der zweite Akt zeigt die fürsorgliche Mutter, Ehefrau und Schwester CLAIR, die sich nach und nach immer mehr in ihren Ängsten verliert. Denn Melancholia - ein Komet rast auf die Erde zu und das Internet ist voll Weltuntergangsszenarien, denen sich Clair nicht entziehen kann, und das obwohl sie einen Wissenschaftler als Mann hat. Dieser wartet voller Euphorie auf den Tag, an dem der Komet an der Erde vorbeisausen soll, während Clair einen Vorrat an Schlaftabletten anlegt um für alle Fälle gerüstet zu sein. 


Je näher die Katastrophe oder das Schauspiel rückt, desto schlechter geht es Clair. Während ihre Schwester Justine gerade jetzt zum Leben erwacht und am Ende die Zügel in die Hand nimmt. Wo wir nun bei den Haarfarben wären...



Lars von Trier gibt dem Zuschauer den Rat auf den Weg die beiden Schwestern als eine einzige Person zu betrachten und genau diese Sichtweise gibt dem Film erst einen Sinn. Die Höhen und Tiefen, die Sehnsucht nach dem Tod und die Angst vor demselbigen, der Wunsch nach Normalität und die Unmöglichkeit diese zu erreichen - all das in einer Person vereint zeigt einmalig was Depressionen aus einem Menschen machen. Man kann als Zuschauer die Zerrissenheit beinahe am eigenen Leib spüren...

Am Ende zeigt sich jedoch, dass auch ein gesunder Mensch ein wenig von beiden Schwestern in sich braucht. Den Optimismus aber auch nicht minder den Pessimismus bzw. Realismus der einen - wenn alle Hoffnungen zerstört werden - noch klar denken lässt. 

Mal wieder ein wundervoller Film von Trier, dem Maler unter den Filmemachern, dem Künstler unter den Regisseuren!!! 

Dienstag, 6. September 2011

[KINO] ... Final Destination 5 ...

Ich weiß liebe Leser,
Kinderbücher und Horrorfilme passen irgendwie nicht zusammen. Aber gute Horrorfilme sind meine Leidenschaft seit ich mit 7 zum ersten Mal Terminator gesehen (für mich war das Horror!!!) konnte ich nicht mehr damit aufhören...

So liebe Kinder, an dieser Stelle bitte ich alle unter 18 mal die Seite zu wechseln und vielleicht eher die Rezension zu "Konferenz der Tiere" zu lesen. Alle anderen dürfen weiterlesen!

Ich habe mich echt lange beherrscht, meine Kinobesuche schön verschwiegen und mich nur privat über die immer schlechter werdenden Saw- Teile aufgeregt. Aber verdammt, es ist mein Blog! Auch wenn ich hier über Bücher, darunter auch Kinder- und Jugendbücher schreibe möchte ich mir meine weiteren Leidenschaften wie Kinobesuche und Reisen nicht mehr verbieten lassen, meine Finger kribbeln richtig und möchten darüber schreiben, also tue ich es endlich!

Seit dem dritten Teil von Final Destination habe ich schreckliche Angst hinter einem Laster mit Baumstämmen zu fahren. Nun ist eine zweite Sorge hinzugekommen - werde ich wohl jemals wieder ruhig über eine Brücke fahren können? Die Filme haben es wirklich in sich! Während andere Horrorfilme - darunter auch Saw, was ich sehr bedauere - sich mit billigen Slasherszenen zufrieden geben, lassen sich die Macher von Final Destination immer wieder etwas Neues einfallen und das obwohl der Plot immer derselbe bleibt. Wie ist das möglich? Vermutlich nur deswegen weil man von diesem Film gar nicht anderes möchte als die altbekannte Version immer wieder neu ins Szene gesetzt zu sehen. Denn es gibt so viele Arten ums Leben zu kommen, dass man nach dem Abspann erleichtert aufsteht und denkt: "Wow, es ist wohl ein Wunder dass ich noch lebe"

Nun aber zum Kinofilm. Dieser beginnt wie gewohnt mit einer Vision - ein junger Mann sieht die Brücke unter seinem Reisebus zusammenbrechen und seine Freunde und Arbeitskollegen einen nach dem anderen auf grausame Art sterben. Dieses ungute Gefühl nach dem Aufwachen bringt ihn dazu seine Exfreundin, die er natürlich noch immer liebt aus dem Bus zu zerren und in Sicherheit zu bringen. Dadurch laufen die anderen ebenfalls mit und bleiben so verschont - wer die Teile kennt weiß jedoch, dass der Tod sich nur ungerne veräppeln lässt und sich auf die Jagd macht. ( Für die Unwissenden am Rande: "Der Tod" erscheint natürlich nicht als der Sensenmann in Person, nein, er spielt einfach unsichtbar seine Karten aus und bringt den Zufall ins Spiel ;)

Ich möchte nicht zu viel verraten aber eins ist sicher, während mich bei Teil 4 die zu sehr strukturierten und oft schon dermaßen übertrieben angeordneten Gegenstände, die kurz vor dem "Unfall" gezeigt wurden, genervt hatten weil sie einfach keinen Überraschungseffekt hinterließen, war es diesmal besser gelöst. Es wird alles gezeigt was einem gefährlich werden kann und am Ende kommt es dann doch ganz anders als man denkt und das noch mit Sarkasmus!!  Mag sein, dass manche Unfälle nicht nur schwer vorstellbar sondern auch noch übertrieben und teils "zu blutig" sind - für mich war der Psychoterror schon mehr als genug, auf das Blut hätte ich da an der einen oder anderen Stelle ganz verzichtet.

Toll auch das Ende, nein nicht einfach nur toll - es ist ein genialer Abschluss! Ich frage mich nur, ob es nun wirklich der letzte Teil war...

Und nun fällt mir zu dem Thema noch etwas ein: Könnt Ihr Euch noch an den Air France Absturz erinnern? Ich habe danach in den Nachrichten von einem Ehepaar gelesen, das den Flug, bei dem alle 228 Passagiere ums Leben kamen, verpasst hatte und nur wenige Tage später einen Autounfall hatte...hier könnte ihr es nachlsen: KLICK!

Was haltet Ihr von solchen Zufällen? Wie fühlt Ihr Euch nach solchen Filmen? Und was haletet Ihr allgemein von diesem Post? Sollte ich Themen wie diese lieber weglassen??? Ich freue mich über Eure Meinungen!! 

Sonntag, 27. Februar 2011

[KINO] ... neue Kinofilme in 3D ...

Da ich immer mal wieder völlig durchdrehe und etwas anderes als gedruckte Buchstaben auf Papier brauche, gönne ich mir Kinobesuche und zwar am liebsten in Original Sprache ( meist englisch, viel mehr verstehe ich auch nicht ;) und in 3D das ist für mich schon Standard!
So möchte ich Euch heute zwei Filme vostellen die zwar beide sehr unterschiedlich sind aber meiner Meinung nach beide sehenswert. Natürlich hängt es von persönlichen Vorlieben ab und auch von der  Tatsache ob man den Film zu Hause auf DVD oder doch im Kino sieht. 
Sanctum 3D (Filmstart 21.04.2001) ist ein Abenteuerfilm in dessen Titel James Cameron bereits im Titel als Produzent auftaucht. Inwieweit das wirklich stimmt, ist mir nicht wirklich klar geworden. Mal heißt es er hätte nur seine 3D Technik geliehen, mal soll er tatsächlich der ausführende Produzent gewesen sein. Mir persönlich ist es eigentlich total egal. Hauptsache der Film ist gut und dieser fängt zumindest mal wirklich toll an.
Der Milliardär Carl (Ioan Gruffudd aus "Fantastic Four") öffnet seinen Geldbeutel und ermöglicht mit dem Geld eine Expedition in die Esa´ala Höhlen in Papua Neuguinea (In Wirklichkeit entstand der Film jedoch in Australien) Diese sollen einen noch unbekannten Unterwassergang zum Ozean enthalten. Erforschen soll sie der erfahrene Frank. Doch auch Carl mit seiner Freundin Victoria lassen sich das Abeneuer nicht engehen und schleppen auch noch den 17 Jährigen Sohn von Frank mit sich. Unerwartet kommt es zu einem Unwetter und der Eingang der Höhle wird überflutet. Der Gruppe bleibt nun kein anderer Weg als der ins Unbekannte. Taucher und Unterwasserliebhaber kommen nun auf Ihre Kosten. Wer schon mal getaucht ist wird sich gleich unwohl fühlen, denn viele der Szenen lassen einen wirklich den Atem anhalten. 3D Effekte sind bei einer großen Leinwand nicht übel. Natürlich fehlen die schönen, bunten Fische, die man aus den ersten 3D Doku-Filmen kennt, schließlich tauchen die Abenteurer in Unterwasserhöhlen!
Die Handlung spitzt sich zu, denn immer mehr Gefahren gibt es zu überbrücken und auch die Technik versagt nach und nach. Leider werden auch die typischen Klischees bedient auf die man jedoch bei diesem Film echt hätte verzichten können. Trotzdem konnte ich zumindest darüber hingwegsehen und war total begeistert, denn dieser Film funktioniert auch ganz ohne Monster und bleibt bis zum Schluss spannend. 
Der zweite Film "Drive Angry" ist eher eine karikierte, comichafte Action Komödie mit Nicolas Cage. Dieser spielt den aus der Hölle entflohenen John Milton, der mit allen Mitteln versucht seine Enkelin aus den Fängen eines Sektengründers zu befreien, der diese in den nächsten Tages opfern will um mit ihrer Hilfe die Hölle auf die Erde zu holen. Die ersten zwei Minuten war ich versucht den Kinosaal zu verlassen, denn ich habe den Film zunächst für etwas zwischen Splatter und idiotischen Actionfilm gehalten, doch schon bald spürt man die Ironie darin und findet Gefallen an den ganzen Klischees: hübsche Frauen, geile Autos, scharfe Waffen und jede Menge stupider Dialoge machen den Film zu einem Erlebnis. Ich habe sogar ernsthaft daran gedacht es könnte sich um einen neuen Tarantino Film handeln, denn sein letzter Roadmovie war diesem hier nicht ganz unähnlich - Drive Angry war aber besser!
Wer also gerne mal eine karikierte Version der typischen Actionfilme sehen will, darf diesen hier auf keinen Fall verpassen! Auch die 3D Effekte kommen gut rüber!!! Der Film läuft übrigens bereits in Deutschland, also nichts wie hin!!!

Sonntag, 17. Oktober 2010

[KINO] ...Konferenz der Tiere....


Eigentlich wollte dyabollo heute auf der faulen Haut rumliegen und ein wenig lesen aber der Ruf der Zivilisation war doch zu laut und dem Mädchen blieb nichts anderes übrig als diesem zu folgen. Im Klartext: die Stoffpuppe wurde einfach ins Kino geschleppt.

Jetzt ist dyabollo aber völlig von der Rolle denn bei dem Film handelt es sich nicht um irgend einen "dummen Film" sondern um eine "Literaturverfilumg" - vielleicht sogar die SCHÖNSTE!

Erich Kästner ist der Schöpfer von vielen tollen Kinderbüchern. Eines der schönsten und aktuellsten ist "Die Konferenz der Tiere" Deswegen war es nur eine Frage der Zeit, wann sich jemand dieses Buch schnappt und es "gepimt" auf die Kinoleinwand bringt.

Jetzt ist es soweit!! Und der Film steht dem Buch im nichts nach! Im Gegenteil: modern, witzig und doch problemorientiert erzählen die Macher von "Die Konferenz der Tiere" die Geschichte von Tieren, die unabhängig von einander in die Welt hinausziehen um sich gemeinsam gegen die Menschen zu wehren.

Es sind zum einen zwei über 700 Jahre alte Schildkröten deren Heimat die Galapagos Inseln von einer Ölkatastrophe zerstört werden; ein Känguru und ein tosmanischer Teufel aus Australien denen der Boden unter den Füßen wegbrennt; ein Hahn, der sich aus dem Kochtopf rettet und ein Eisbär dessen Heimat dahinschmilzt. Sie alle machen sich auf den Weg in das letzte Paradies dieser Welt: Das Okavango Delta

Doch als sie dort ankommen, merken sie schnell, dass auch dieses Paradies vom Aussterben bedroht ist. Das Wasser, das schon längst hätte da sein müssen kommt nicht also machen sich die Tiere auf die Suche nach den Übeltätern. Der Anführer der Bande ist ein kleines Erdmännchen und sein bester Freund der Löwe Sokrates ( der Löwe ist übrigens Vegetarier ;). Zusammen mit ihren Freunden entdecken Sie einen von Menschenhand gebauten Staudamm und machen sich daran das Problemm zu lösen...

Ein wundervoller Film der es schafft auf witzige und nette Weise bereits die Kleinsten für die Problematik unserer heutigen Welt zu sensibilisieren.

Zusammen mit WWF haben die deutschen Filmemacher ein 3D Kunstwerk erschaffen, das den amerikanischen Filmen im nichts nachsteht: Im Gegenteil - dieser Film hat kindgerechte Witze ( wenn man das mit Shrek und Ice Age vergleicht ) aber auch Anspielungen auf unsere Chefin die "Angie" und ihren französischen besten Freund ;) die auch den Erwachsenen die Bauchmuskeln kitzeln. Gleichzeitig birgt er eine Moral und soll auf unterhaltende Art die "junge Generation" zu besseren Menschen machen.

Den Trailer gibt es hier: