Samstag, 23. Oktober 2010

[BUCH, HÖRBUCH] ...Himmelsbeute...



Was ist das für ein Roman?
Ein Liebesroman?
Ein Künstlerroman?
Ein Geschichtsroman?
Ein Gesellschaftsroman?
Ein Familienroman?
Ein Kriegsroman?

Es wohl eher die Mischung von alldem. Peter Prange hat in seinem neuen Buch "Himmelsdiebe" ein wenig Abstand von seinem eigentlichen Genre dem "historischen Roman" genommen und etwas geschaffen, das der Kunst seiner Protagonisten Harry und Laura gleicht. Und da sind wir schon beim Thema:

Als Laura zum ersten Mal Harry begegnet sieht sie einen großen Zauberer in ihm, auf den sie ihr Leben lang gewartet zu haben scheint. Gegen den Willen ihren Eltern geht Laura mit Harry mit auf die große Reise. Er lehrt sie zu malen, sie ist seine Muse. Sie malen und lieben sich um den Verstand, sind glücklich bis die Realität sie einholt. Der zweite Weltkrieg trennt die beiden und Laura wird wahnsinnig vor Liebe und Sehnsucht. Beide treiben auf der Suche nach Liebe und nach Einander durch die Welt doch als sie sich wieder begegnen sind sie nicht mehr die, die sie einmal waren...

Es ist ein Roman über die Liebe und über die grenzenlosen Vorstellungen und Phantasien, die Ängste die einen zu zerstören drohen und darüber wie man sich selbst die Flügel stützt. Gleichzeitig ist es ein Buch über die Befreiung der eigenen Person...

Man kann es interpretieren und auslegen wie man will, man kann es verstehen oder auch nicht. Man kann es nachvollziehen, sich hineinversetzten und gleichzeitig zweifeln und alles doch wieder hinterfragen.

Der Autor lässt einem viel Freiraum für eigene Gedanken und das macht dieses Buch so emotional und lesens- bzw. hörenswert.

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